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Antennen

Januar 2007 - neue Antennen

MASPRO Kreuzyagi Foto: ©DK3WN MASPRO Kreuzyagi Foto: ©DK3WN

2m Kreuzyagi WX220 (WiMo)

Die schlanken Boomrohre und Elemente bestehen aus einer Aluminiumlegierung und garantieren smit geringe Windlast (bei 120km/h ca 140N). Die Antennen haben die orkanartigen Stürme im Januar 2007 problemlos überstanden, lediglich die einfache Klemmung (Schelle) der 2m-Antenne auf dem Glasfieberrohr reichte nicht aus und die Antenne verdrehte sich.
Auch die Elementhalter sind aus Aluminium. Hier zeigen sich allerdings die Qualitätsunterschiede zur MASPRO. Die Elemente sind hier mit Flügelmuttern fixiert. Die Zeit wird zeigen, ob sich die einfache WIMO Befestigung bewährt.
Der Boom besteht aus Rundrohr, ein Unterzug ist daher nicht notwendig. Der Balun besteht aus Teflonkabel und ist fest in den Dipolkästen eingebaut, welche auch absolut wetterfestvergossen sind. Der Anschluss erfolgt über eine Phasenleitung um eine rechtsdrehende Polarisation zu erreichen. Beim Aufbau ist darauf zu achten, dass das längere Kabel der Phasenleitung an den vorderen Dipol angeschlossen wird.

WIMO Kreuzyagi Foto: ©DK3WN WIMO Kreuzyagi Foto: ©DK3WN WIMO Kreuzyagi Foto: ©DK3WN

70cm Kreuzyagi (MASPRO)

Eine schon vor vielen Jahren entwickelte und mehrfach bewährte OSCAR Antenne, die heute nur noch als Restposten zu bekommen ist. Die sehr solide Konstruktion aus einer Aluminiumlegierung (Boom, Elemente und Elementehalter) ist sehr schnell zu montieren. Die Elemente werden mit rostfreien Flügelmuttern befestigt. Die Antenne ist in der Polarisation umschaltbar, das Relais befindet sich im hinteren Dipolkasten. Im Ruhezustand ist ist die Antenne rechtszirkular polarisiert, beim Anlegen einer Spanung 12V DC, 30mA erreicht man LHCP.

MASPRO Kreuzyagi Foto: ©DK3WN MASPRO Kreuzyagi Foto: ©DK3WN MASPRO Kreuzyagi Foto: ©DK3WN

MASPRO Kreuzyagi Foto: ©DK3WN
. 2m WX220 70cm MASPRO
Elemente je Polarisationsebene 10 20
Gewinn 12,35 dBD 13,4 dBD
Öffnungswinkel horiz. (E) 38° 28°
Öffnungswinkel vertikal (H) 46° 35°
Vor/Rückverhältnis 25 dB 18,3 dB
Belastbarkeit 200 Watt 50 Watt
Länge 4700 mm 3680 mm
Höhe 990 mm 340 mm
Gewicht 4,3 kg 3,5 kg
Antennenanschluss 2 x N 2 x N

Nach 1.5 Jahren kann ich nun sagen, dass die MASPRO erwartend sehr solide ist und nicht ein einziges Strahlerelement wackelt. Ganz anders die WIMO 2m Antenne. Hier war es ab und zu notwendig, einzelne Elemente nachzuziehen.

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Juni 2009 - neue Rotoren

Meinen ersten Rotor installierte ich am 13. April 2006 - eine KENPRO KR5600 Kombination. Im Laufe des letzten Jahren machten sich die Alterserscheinungen am Elevationsrotor bemerkbar. Er wurde immer lauter und im Flipmodus begann er an manchen Stellen recht laut zu quietschen. Die Nachbarn werden sich besonders nachts darüber gefreut haben :-) Der Azimuthrotor läuft allerdings immer noch fast lautlos!
Auf den Tag genau nach 13 Jahren und 2 Monaten tauschte ich die Rotoren gegen die neue Kombination YAESU G-5500 aus. Eine beachtliche Zeit, finde ich - da die Rotoren bei mir wirklich täglich mehrere Stunden im Einsatz sind.

Foto: ©DK3WN Foto: ©DK3WN Foto: ©DK3WN

Der neue Azimuthrotor schaft 450 Grad und hat seinen Wendepunkt nun im Norden (KENPRO 360°, Wendepunkt Süden). Allerdings ist er lauter als das Vorgängermodel KR-600. Laut Handbuch schafft er eine komplette Drehung von 360° in 58 Sekunden, der Elevationsrotor braucht 67 Sekunden für einen kompletten 180° Flip.

Foto: ©DK3WN Foto: ©DK3WN Foto: ©DK3WN

Die Montage war schnell erledigt, es sind nur wenige Schrauben und alles ist baugleich zum Vorgängermodell geblieben. Allerdings haben beide Rotoren keine Klemmkästen für das Steuerkabel mehr, sondern werden mit 7 poligen Steckern (Alugehäuse) geliefert. Das hatte also Lötarbeiten auf dem Dach zur Folge.
Nach etwa 2 Stunden waren die Austauscharbeiten abgeschlossen und die ersten Drehversuche zeigten ein zufriedenes Lächeln auf meinem Gesicht. Etwas lauter als die KENPRO-Kombination, aber daran haben sich die Nachbarn ja nun schon gewöhnt...

Antennen

Primäres Sat-Antennen Setup

prim. Antennen

Backup Sat-Antennen Setup

backup Antennen
Technische Daten TONNA 19 el.
Elektrische Länge:               4,02 lambda
Anzahl Elemente:                 19
Gewinn:                          16,4 dBi

Öffnungswinkel bei -3dB
E-Ebene:                         29,6°
H-Ebene:                         31,4°

Vor- Rück-Verhältnis:            23,6 dB
Gewinnbandbreite bei -1 dB:      415 bis 442 MHz
Gewicht                          1,9 kg
Windlast (160 km/h):             113 N
Windfläche:                      0,09 m²


H2000 flex®

H2000 flex® ist ein Koaxialkabel für den Einsatz im VHF-, UHF- und SHF-Band. Der Innenleiter, 2,62 mm Durchmesser, besteht aus weichem Kupfer. Als Dielektrikum dient ein physischer Schaum, der sehr gute Dämpfungswerte ermöglicht. Die große Elastizität dieses Isolationsmaterials lässt minimale Biegeradien von 50 mm zu. Der Außendurchmesser des Schaumdielektrikums beträgt 7,15. Dieses Dielektrikum weist folgende Vorteile auf: es ist feuchtigkeitsfest, wasserdicht, mechanisch stark beanspruchbar, es gestattet stabile Dämpfungen bis min. 3 GHz, und das Kabel ist flexibler und "installationsfreundlicher" gegenüber Koaxialkabeln mit massiven Dielektrika. H2000 flex® ist wie alle hochwertigen Koaxialkabel für die hohen Frequenzbereiche doppelt geschirmt. Eine mit Kunststoff beschichtete Kupferfolie sowie ein Kupfergeflecht bilden den Außenleiter. Der Durchmesser über dem Außenleiter beträgt 10,3 mm ±0,15 mm. Die Außenhaut besteht aus UV-beständigen schwarzen PVC. Dieser weiche Stoff ermöglicht einen problemfreien Einsatz bei drehbaren Antennenanlagen (rotortauglich). Die Außenhaut ist 1,2 mm dick, mit einer Toleranz von ±0,1 mm. Dadurch wird bei diesem Kabel dasselbe Maß wie beim klassischen RG213U erreicht. H 2000 Flex® hat eine Kupferzahl von 73 g/m. Dank dieser relativ großen Kupfermenge werden Dämpfungswerte erreicht, die besser sind als die des bewährten H100. H 2000 Flex hat einen Temperatureinsatzbereich von -40°C bis +80°C.

Elektrische Eigenschaften
Wellenwiderstand:             50 ± 2 Ohm
Widerstand des Innenleiters:  3,15 Ohm  /km
Widerstand des Außenleiters:  11,05 Ohm/km
Schleifenwiderstand:          14,2  Ohm/km 
Kapazität:                    80 pF/m
Verkürzungsfaktor:            0,83

Zugfestigkeit:                1300 N

Dämpfungen - je 100 m H 2000 Flex

MHz   dB	
----------
144   4,8	
432   8,5
900   12,8
1296  15,7	


April 1996 - X-Quad's

Antennen 1996 Antennen 1996 Antennen 1996

Der erste Antennenaufbau am 13. April 1996 - 2 X-Quads auf einem Glasfiberstab montiert und eine KENPRO KR5600 Kombination.

X-Quads für 2m und 70 cm Foto: © DK3WN

Die X-Quad stellt eine Weiterentwicklung der bekannten Mehrelement-Quads dar. Ihre speziell für den Amateurfunk entwickelten besonderen Eigenschaften sind:



•  Umschaltmöglichkeit der Polarisationsebene (horizontal/vertikal/ zirkular rechts/zirkular links/diagonal)
•  Hoher Gewinn gegenüber anderen Antennenformen durch Stockungseffekt
•  kurze Boomlänge und kompakter Aufbau
•  Montage Vormast oder mittig möglich

Das Strahlerelement ist ein gestocktes Quad-Element, das für lineare Polarisation mit einem Kreuzschlitzstrahler zu vergleichen ist. Diesem gegenüber liegt der Vorteil der X-Quad jedoch in der Möglichkeit, sie durch einfache Änderung der Einspeisung für die jeweils gewünschte Polarisation optimal zu nutzen: gegenüber einer Kreuzyagi sind bei der X-Quad alle Sekundärelemente (Direktoren, Reflektoren) aktiv, was den kompakten Aufbau ermöglicht. Die Umschaltung erfolgt wie bei Kreuzyagis entweder durch ein Koaxrelais oder unseren Polarisations-Fernumschalter direkt an der Antenne, wobei dann nur ein Speisekabel erforderlich ist, oder an der Station unter Verwendung von zwei Speisekabeln. Die Antenne kann durch eine Phasenleitung auch fest auf zirkularen Betrieb eingerichtet werden (siehe Tabelle).

Detailansicht X-Quad Detailansicht X-Quad

Die Sekundär-Elemente sind, bezogen auf das Strahlerelement, diagonal angeordnet, was der Spannungsverteilung auf diesem entspricht und die günstigsten Ergebnisse zeigt. Bei Montage unter Dach ist die geringe Beeinflussung durch Fremdfelder - im Vergleich zu Yagiantennen - hervorzuheben. Sämtliche Elemente sind mit Boom und Kabelaußenmantel elektrisch leitend verbunden, wodurch Störungen durch statische Aufladungen ausgeschlossen werden. Der Anschluß der beiden Speisekabel erfolgt über N-Buchsen, das Gehäuse ist wasserdicht vergossen. Boom und Elemente sind aus Aluminium, alle Schrauben aus rostfreiem Edelstahl. Konstruktion und Ausführung der Antennen sind gesetzlich geschützt (DBGM).

. 2m X-Quad 70cm X-Quad
Elemente je Polarisationsebene 12 18
Gewinn 10,5 dBD 12,8 dBD
Öffnungswinkel horiz. (E) 47° 36°
Öffnungswinkel vertikal (H) 46° 36°
Vor/Rückverhältnis 19 dB 21 dB
Belastbarkeit 1500 Watt 1000 Watt
Länge 1460 mm 1270 mm
Höhe 730 mm 220 mm
Gewicht 2,3 kg 1,6 kg
Windlast bei 160 km/h 74 N 48 N
Antennenanschluss 2 x N 2 x N

Die Antennen sind bei mir im Schwerpunkt auf einem Glasfieberstab montiert, Horizontal- und Vertikalpolarisationsanschlüsse sind über Phasenleitungen fest auf rechtsdrehende Zirkularpolarisation verkabelt. Die Vorverstärker für 2m und 70cm befinden sich direkt an der Antenne.

Zwischen den beiden Antennen befindet sich noch ein Yagi für Meteosat-Empfang (1.7 GHz) mit montiertem Vorverstärker. Am unteren Ende des Antennenmast ist noch eine UKW-Antenne montiert. 

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